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wo ist mein kurdistan?

Während des Krieges, Colonel Sir Arnold Wilson, den britischen öffentlichen Kommissar im Irak, sagte der ermutigt, dem kurdischen Volk zum Aufstand gegen die Osmanen. Wilson sagte ihnen auch, dass die britische Absicht es war , einen unabhängigen kurdischen Staat nach dem Krieg zu bilden.

 

Es war das erste von unzähligen Lügen, dass die Kurden vom dem Westen hörten. unter dem Vertrag von Sèvres, es sollte ein unabhängiger Staat Kurdistan geben. Es wurde jedoch von der türkisch-republikanischen Bewegung, die genügend Druck auf die Britten ausübten(zB fast ein offener Krieg), abgelehnt, es wurde  neu verhandelt und endete mit dem Vertrag von Lausanne. Natürlich  die Kurden waren nie Teil dieser Verträge.

 

Nach Arabern, Türken und Persern sind die Kurden das viertgrößte Volk des Nahen Ostens. Ein 30 Millionen-Volk mit einer Jahrtausende alten Geschichte und Kultur, aber ohne eigenen Staat. Kurdistan findet sich auf keiner Landkarte.

"Initiates file downloadka Kurdistanim ?" - "Wo ist mein Kurdistan?" singt der berühmte kurdische Barde Sivan Perwer und rüttelt damit die Kurden immer wieder auf zum Kampf für Freiheit und nationales Selbstbestimmungsrecht, den sie gleichwohl führen, seit ihr Land nach dem ersten Weltkrieg zerstückelt und unter den Staaten Türkei, Iran, Syrien und Irak aufgeteilt wurde.

Vor allem die neuere Geschichte der Kurden ist reich an Aufständen und Befreiungskriegen, in denen die Kurden sich gegen Umsiedlung, Assimilierung und Vernichtung wehren und für ihre geschichtliche und politische Identität kämpfen.

ständig unter Beschuss

Briten-Luftwaffe, A 520 1b Bombe wird am 27. Mai 1924 auf Sulaimaniyah in Kurdistan geworfen.
Briten-Luftwaffe

 

In "Die Kurden. Volk ohne Staat" analysiert der Publizist und Nah-Ost-Experte Günther Deschner Gründe und Zusammenhänge für die Unterdrückung eines Volkes, dessen Ziel es einzig ist, sein politisches, wirtschaftliches, kulturelles und soziales Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Zwar leben die Kurden im Kurdistan-Irak seit dem Golfkrieg 1991 faktisch unter einem Autonomiestatut, mit eigenem Parlament und internationalen Kontakten - fast ein eigener Staat. Allerdings hängt dieser, wie sich jetzt zeigt, am seidenen Faden. Die Kurden erhoffen sich in einem neuen föderalen System eine Ausweitung ihrer Autonomiezone. Es geht ihnen hierbei auch um ihr historisch angestammtes Recht auf die 3000 Jahre alte - auf Ölfeldern liegende - Stadt Kirkuk.

Die beiden wichtigsten Kurdenführer des Irak indessen, Massud Barsani, der Vorsitzende der Kurdistan Democratic Party (KDP), und Dschalal Talabani, Chef der Patriotischen Union Kurdistans (PUK), sind zwar nicht "immer ein Herz und eine Seele", doch eint sie  das zusammen ausgearbeitete Konzept zur Verteidigung der Autonomie. Sowohl die territoriale Aufteilung in PUK- und KDP-Regionen als auch die gemeinsam von beiden Parteiführern gesteuerte kurdische Regionalregierung und das Parlament in Erbil, tragen  ebenso zum derzeit herrschenden Burgfrieden bei.

 Die Führer und Politiker der irakischen Kurden müssen auf dem "gewachsenen kurdischen Potential" aufzubauen, um so zwischen Träumen und Realpolitik, zwischen Geschichte und Hoffnung, die kurdische Realität zu gestalten: Eine Realität von Freiheit und Unabhängigkeit zunächst im Irak, wegbereitend für die Kurden in der Türkei, im Iran und in Syrien.

 

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kurdische Autor und Politiker Dr. Fuad Mahsum
Kurden Politikerin Layla Zana: Wird diese Frau jemals ein normales Leben führen können, in Freiheit und unbehelligt von der Justiz? Es sieht nicht so aus. Sie war 10 Jahre in Gefängnis, weil sie in türkische Parlament kurdisch gesprochen hatte. und jetzt verurteilte ein Gericht im südosttürkischen Diyarbakir die Kurdenpolitikerin Leyla Zana zu 15 Monaten Haft, Staatsanwalt hat vier Jahren gefordert. Die Richter ahndeten damit einen Satz, den Zana vergangenes Jahr bei einer Konferenz in London ausgesprochen hatte: Der inhaftierte PKK-Chef Abdullah Öcalan sei ?für das kurdische Volk so wichtig wie für einen Menschen sein Verstand und sein Herz?.
kurdische Freiheitskämpferin